Die Yachten der Superreichen

Yachten waren schon immer das ultimative Luxus-Spielzeug der Superreichen. Legendär ist heute noch der Wettkampf  der griechischen Reederei-Magnaten Niarchos und Onassis um die größte Yacht. Beide waren milliardenschwere Playboys, nicht gerade öffentlichkeitsscheu und Lieblinge der Yellow Press.

Doch auch heute liefern sich Hightech-Milliardäre, russische Oligarchen und arabische Scheichs einen Wettbewerb um die teuerste, längste, größte Yacht. Kaum ein Rekord hält länger als ein paar Jahre. Sehr zur Freude von Werften wie der deutschen Luerssen-Gruppe oder Blohm + Voss, die weltweit führend im Luxusyachten-Bau tätig sind.
Wer hat die Längste?

Groß ist Roman Abramowitsch nun wirklich nicht, aber dafür ist er (noch) der Größte im Yachtbereich. 340 Millionen Euro ließ der Russe sich diesen Spaß im Jahr 2010 kosten. 162 m hat er dafür bekommen, Eclipse genannt. Doch lange hält der Rekord nicht: 180 m soll das neueste Schiff  eines arabischen Eigners messen, dass bald vom Stapel laufen soll.

Wer`s genau wissen will:

Das Portal SuperYachts.com veröffentlicht regelmäßig eine Liste der 100 Längsten Yachten der Welt  und in der kostenlosen Datenbank sind alle großen Yachten mit Detailinformationen verzeichnet. Ähnliche Informationen sind auf Superyacht Owners Register  zu finden.

Doch Wo ankern die Yachten?

Jedes Schiff oder jede Yacht nutzt mittlerweile ein Ortungs- und Radarsystem wie z.B. GPS. Damit ist die genau Identifizierung des Schiffes möglich. Im Internet bieten verschiedene Anbieter Real-Time GPS-Daten von vielen Schiff in Kartenform an.

Wer den Namen einer bestimmten Yacht kennt, kann die Daten direkt in die Suchmaske eingeben. Der aktuelle Standort samt Schiffsdaten werden auf der Karte angezeigt. In dem foglenden Beispiel der Seite Live Marine Traffic lässt sich der Weg der Yacht „Eclipse“ von Roman Abramowitsch verfolgen.

Auch einzelne Container-Reedereien wie die dänische Maersk-Gruppe bieten Daten ihrer Containterschiffe via Google-Map im Internet an. Auch deren Feinde, die Piraten der Weltmeere, sind im Internet verzeichnet: Die Piracy & Armed Robbery Map listet alle Kidnappings und versuchten Attacken auf große Schiffe auf einer Karte auf.

Leider gibt es diese Daten nicht in Echtzeit. Sie würden auf eine große Nachfrage der Schiffsgesellschaften stoßen, um ihre Schiffe schützen zu können.

Oder man macht es wie Andrei Melnitschenko, ein russicher Oligarch mit einem Faible für den Designer Philippe Starck. Letzterer bekam freie Hand für das Design und die Einrichtung einer 300 Millionen $ Yacht. Es bietet äußerlich Schutz gegen Piraten und innen Luxus pur:

(Quelle: http://www.luxist.com/2011/03/01/russian-billionaire-andrey-melnichenko-buys-12-million-central/)

Advertisements

Ein Gedanke zu “Die Yachten der Superreichen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s