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Die reichsten griechischen Reeder

Aristoteles Sokrates Onassis ist ein klangvoller Name in der Wirtschaftswelt. In den 1950er bis 1970er Jahren lieferte er sich mit seinem Erzrivalen Stavros Niarchos legendäre Kämpfe um das größte Schiff, die größte Flotte, die schnellsten Autos und die schönsten Frauen. Sehr zur Freude der Klatschpresse, die die beiden Griechen zu Smybolfiguren der reichen Reeder machten.

Bis heute ist die Reederei-Branche der einzige Bereich, in dem die Griechen zur absoluten Weltspitze zählen. Die griechische Flotte ist die weltgrößte und umfasste 2013 3669 Schiffe, die 762 Besitzern gehörten .  Der Reederverband schätzt die Arbeitsplätze, die mit dem Reedersektor zusammenhängen auf knapp 200.000, inkl. aller Zulieferer und Dienstleister. In allem sollten gut 7 % der griechischen Wirtschaft in diesem Sektor erwirtschaftet werden.

Die jahrzehntelang enge Verquickung der Reederei-Branche mit  griechischen Politikern führte schon früh zu äußerst vorteilhaften Steuergesetzen für die Reeder.  Schon 1957 führte Griechenland die Tonnagesteuer ein, bei der pauschal eine geringe Steuer nach dem Gewicht der Güter erhoben wird. Die wahren Gewinne werden nicht ermittelt und sind für die Steuer unerheblich.  Zusätzlich wurde dann in der Zeit der griechischen Militärdiktatur 1967 diese Regelung zur Absicherung in der Verfassung festgeschrieben. Seit dieser Zeit zahlen die griechischen Reeder kaum Steuern auf ihre teilweise sehr hohen Gewinne, eine Basis für den Aufstieg zahlreicher Milliardäre aus diesem Sektor: Eine aktuelle Studie von VesselsValue.com beziffert den aktuellen Wert der griechischen Reedereiflotte auf 106 Milliarden $ .

Doch eine von vielen Seiten geforderte Besteuerung dieser Gewinne  ist nur schwer umsetzbar.  Denn mittlerweile haben die meisten Staaten ihre Steuern und Gesetze auf das niedrige griechische Niveau herabgesetzt, um die heimischen Reeder zu fördern.  Übrigens auch in Deutschland, wo die rot-grüne Regierung 1999 die Tonnage-Steuer einführte. Auch hier zahlen die Reeder nicht mehr Steuern als in Griechenland.

Keine Branche ist so globalisiert wie die Reederei, es locken überall Billigflaggen-Länder und die Reeder können bei Verschärfungen der Regelungen schnell ihr Hauptsitze, an denen Steuern anfallen, an Orte verlegen., die mit weniger Regulierung und weniger Steuern locken.

Wie entstand die starke Stellung der Reeder in Griechenland ?

Griechenland ist ein Land mit einer langen Reederei-Tradition, bedingt durch die zahlreichen griechischen Inseln, die mit Schiffen versorgt werden mussten.  Schon im 19. Jahrhundert waren griechische Händler und Reeder führend im Levante-Handel, der damals noch unter osmanischer Herrschaft stand. Ähnlich wie Juden und Armenier zählten die griechischen Händler dabei zu den dynamischen Unternehmergruppen.  Unterstützt wurden sie dabei durch die Reeder, die den Handel organisierten.

Embiricos

Die führende griechische Reederfamilie vor dem ersten Weltkrieg war der sehr verzweigte EmbiricosClan, der u.a. die Bank von Athen gründete und der 1914 die größte Reedereiflotte Griechenlands besaß. Epameinondas  Embiricos  (1858–1924), der mit der Tochter eines  Premierministers verheiratet war, sorgte als Schifffahrtsminister für grundlegende Gesetze zugunsten der Reeder. Auch heute besitzt der Clan neben diversen Firmenbeteiligungen noch eine der größten griechischen Flotten. Aber auch andere Geschäfte können sehr lukrativ sein: Das bewies zuletzt George P. Embiricos: Nach einem Bericht New Yorker Magazins Vanity Fair soll er das Gemälde  „Kartenspieler“ von Paul Cézanne  für 250 Millionen $ an die Herrscherfamilie von Katar verkauft haben.

Goulandris

In der Zwischenkriegszeit stiegen die Familien Kulukundis und Goulandris in die Top-Positionen auf. Die Goulandris-Familie besaß zu Beginn des 2. Weltkrieges schon sehr viele Schiffe. Trotz  der folgenden Beeinträchtigungen durch den Weltkrieg konnten die Goulandris Brüder ihre führende Position halten. 1975 managten sie die größte griechische Reedereiflotte Orion  Shipping & Trading , noch vor viel bekannteren Namen wie Onassis oder Niarchos. In den Schiffskrisen der 1980/90er Jahre musste der Clan zwar viele Schiffe veräußern, zählt aber immer noch zu den führenden  und reichsten Reedereigruppen (Orion & Global Group).  Viele Clanmitglieder leben in der Schweiz oder Großbritannien.

Goulandris Anwesen am Genfer See:

goulandris genfer see

Goulandris Insel:

goulandris island

Kulukundis

Ähnlich erfolgreich war die Familie Kulukundisdie schon seit Beginn des 19. Jahrhundert in der Reederei tätig war. Doch den eigentlichen Aufstieg schaffte Manolis Kulukundis (1898–1988), der nach dem 1. Weltkrieg in London die größte griechische Reedereigruppe R&K Ships aufbaute.  1938 managte die Gruppe 64 Schiffe, die Kulukundis und befreundeten Familien gehörten. Nachdem seine Schiffe im Weltkrieg von der britischen Regierung beschlagnahmt wurden, verlegte er seine Hauptsitz nach New York. Jahrzehntelang zählte er noch zu den führenden griechischen Reedern. Sein Cousin Basil Mavroleon baute gleichzeitig in London eine der erfolgreichsten Tankergruppen auf.

Die US-Liberty Schiffe als Grundstock der Reeder

Das Schicksal  der griechischen Reederei wurde durch die Lobbyarbeit von Manolis Kulukundis entscheidend bestimmt. Die meisten griechischen Schiffe wurden im Verlaufe des Weltkrieges für den Kriegseinsatz beschlagnahmt / gepachtet , wobei der Großteil der Schiffe im Kriegsverlauf zerstört  wurde. Zwar erhielten griechische Reeder Entschädigungsgelder, doch die griechischen Werftkapazitäten konnten die Nachfrage nach neuen Schiffen nicht schnell genug decken.

In dieser Situation überzeugt  Kulukundis ab 1944 die griechische Exilregierung in Kairo, bei der US-Regierung um die Überlassung von Liberty-Schiffen bitten.  Diese Frachter wurden im 2. Weltkrieg in großen Massen produziert, um den Nachschub der US-Truppen zu sichern. Kulukundis gehörte zu den ersten Empfängern eines Liberty-Schiffes.  1947 wurde dann ein abschließendes Abkommen unterzeichnet, durch das die US-Regierung 100 Liberty-Schiffe an Griechenland lieferte. Zu äußerst günstigen Konditionen: Insgesamt mussten die Reeder nur 60 Mio $ zahlen, zahlbar in Raten und zusätzlich gedeckt durch staatliche Garantien des griechischen Staates.

So gut wie alle führenden Reedereigruppen der Nachkriegszeit bauten mit den Libertyschiffen ihre Nachkriegsflotte auf, wie z.B. die führenden Reeder der 60/70er Jahre Livanos, Onassis und Niarchos.

Livanos

Die Livanos-Familie ist alte Reedereifamilie, deren Familienzweige verschiedene Reedereigruppen begründeten.  Das bedeutendste Familienmitglied war Stavros G. Livanos (1887–1963), der schon 1938 ein international bekannter Reeder mit über 30 Schiffen war. Nach Ende des Krieges kauft er 12 der 100 für Griechenland bestimmten Liberty-Schiffe. Desweiteren kaufte er weitere Liberty-Schiffe auf dem freien Markt und Tankschiffe aus US-Beständen.  Damit besaß er schnell die größte griechische Flotte. Doch dominant wurde seine Stellung, in dem er als einer der ersten griechischen Reeder stets seine Flotte ( Atlantic Oil Carriers ,  Ocean Tanker Line) erneuerte und immer größere neue Schiffe bauen ließ. Ende der 1950 besass er die größte private Flotte der Welt.

Der Sohn George S. Livanos (1927- 1997) kontrollierte mit der Ceres Hellenic Shipping ein Milliardenvermögen und  verlagerte seinen Wohnsitz in die Schweiz.  Sein Cousin George P. Livanos (1926-1997) und dessen Sohn  Peter/ Panayotis Livanos (1956- ) kontrollieren ein eigenes Milliardenvermögen, basierend auf dem CERES-Reederei-Konzern, der neben Frachtschiffen auch High-Speed-Fähren in Griechenland einführte. Peter Livanos kontrolliert heute diverse Reedereigruppen in Europa.

Eine kuriose Situation entstand durch die Töchter des anfangs erwähnten  Stavros G.. Livanos . Alle drei Töchter waren zeitweise mit aufstrebenden Reedern verheiratet, die alle selbst zu Milliardären aufstiegen und untereinander konkurrierten: Stavros Niarchos, Aristoteles Onassis und  George Vardinoyannis.

Livanos Insel:

livanos island

Onassis

Die Familie Onassis war eine reiche Familie, die türkische Tabake aus Smyrna (heute Türkei) nach Europa exportierte. Durch die Pogrome und den Bevölkerungstausch von 1922/23 musste die Familie fliehen und verlor einen großen Teil des Vermögens.

Aristotle_Onassis

Quelle: Wikimedia

Aristoteles Sokrates Onassis  (1906 -1975)  baute dann in Argentinien eines der führenden Tabakhandelshäuser auf. Mit seinen Gewinnen kaufte er 1929/31 in der Depression seine ersten sechs Schiffe, die er im steuer- und gewerkschaftsfreien Panama (später auch Liberia) registrierte . Dadurch konnte er die europäische und US-Konkurrenz erheblich unterbieten.

Bis 1939 kaufte er 46 gebrauchte Schiffe, die er zum großen Teil an die Alliierten zu Kriegstarifen  auslieh.  Und das Erstaunliche: er verlor kein Schiff durch feindlichen Beschuss.  Durch die riesigen Profite war er 1945 schon ein zig-facher Millionär.

Nach dem Weltkrieg stieg Onassis zum Tankerkönig auf. Mit zugesicherten Abnahmeverträgen finanzierte er immer größere Supertanker. Dabei entstand ein Wettlauf mit dem Konkurrenten Niarchos, wer den größeren Tanker baute.   Sein größter Coup war 1954 ein Exklusivvertrag für  Saudi-Öltransporte in dem joint-venture Saudi Arabia Maritime Co. (SAMCO) . Bedingung war jedoch, dass kein Jude in der Firma tätig war. Westliche Konzerne boykottierten ihn daraufhin.

Seine Rettung  war 1956 die Suezkanalsperrung durch den Nahost-Krieg. Durch den viel längeren Weg um Afrika drohte ein Ölknappheit in Europa und den USA: Onassis hatte die größten Schiffe und vermietete die Tanker zu sehr hohen Preisen.   Von Sommer 1956 bis April 1957 soll Onassis einige 100 Mio $ verdient haben.  Ähnlich dann bei den folgenden Suezkanalsperrungen 1967 und 1973.

Onassis war ein Jet-Set Star seiner Zeit mit den größten Yachten, mit einer eigenen Insel, ein mondäner Playboy, der auch die Spielbank von Monte Carlo kontrollierte, bis er von Fürst Rainier ausgebootet wurde. Daneben investierte er verschiedenste Branchen: u.a. kaufte er 1956 zu sehr günstigen Bedingungen die staatliche griechische Fluggesellschaft Olympic Air , die er dann 1975 wieder an den Staat verkaufte.  Sein Erbe ging zur Hälfte an die Onassis-Stiftung und die andere Hälfte des Milliardenvermögens kontrolliert heute seine Enkelin Athina Roussel, die in der Schweiz lebt.

Onassis Insel (2013 an an Rybolovlev (Russland) verkauft)

onassis island

Niarchos

Ähnlich schillernd war die Karriere seines Erzrivalen Stavros Niarchos (1909-1996),  der bei seinem Tode bei seinem Tode  als einer der letzten Repräsentanten einer Ära des Hoch-Jet-Set galt. Niarchos war ein Korvettenkapitän, der im 2. Weltkrieg alte Schiffe an die Allierten verpachtete. Die Versicherungsprämien für gesunkene Schiffe investierte er nach dem Krieg in Öltanker. Ähnlich wie Onassis setzte er von Anfang auf Supertanker und profitierte von der immer größeren Nachfrage nach Öl. Schon 1958 besaß er die größte Tankerflotte der Welt, abgesichert durch langfristige Lieferverträge. Ab den 1980er Jahren wurde die Tankerflotte spürbar reduziert und die Reederei-Interessen  2003 endgültig abgestoßen.  Zeitweise kontrollierte Niarchos auch die größte Werft Griechenlands, die große Aspropurgos-Raffinerie, die 1976 verstaatlicht wurde, und Greek Aluminium. Ein Teil des Vermögens ging in die Niarchos-Stiftung und die überwiegend  im Ausland (London, Schweiz) lebenden Niarchos-Erbenverwalten heute ein mehrfaches Milliarden-Vermögen.

eh. Niarchos Anwesen in Antibes:

eh. Niarchos antibes

Vardinoyannis

Der Vardinoyannis-Clan begann erst 1963 seine geschäftlichen Aktivitäten mit Tankstationen für Schiffe und Gewinn wurden in Schiffe investiert. Den Durchbruch schaffte die Familie als Embargobrecher: Ende 1966 wurde von der UNO ein Ölembargo gegen Rhodesien verhängt. Mit alten Tankern transportierte Vardis Vardinoyannis, ein ehemaliger Vizeadmiral der griechischen Flotte,  mit der Varnima Corporation International SA  zu Traumpreisen Öl in die Region.  Daneben versorgte er  auch die 6. US- Flotte im Mittelmeer mit Öl. Heute kontrolliert der Clan neben einer der größte Reedereigruppe ( Avin International SA)  ein sehr vielfältiges Wirtschaftsimperium in fast allen Wirtschaftsbereichen. Auch der Fußballverein Panathinaikos Athen gehörte lange der Familie.

Zwei benachbarte Vardinoyannis-Anwesen in Athen:

VARDINOYANNIS

Lemos

Ein weiterer Milliardär, der von den Liberty-Schiffen profitierte war Costas Lemos  (1911-1996) . Ähnlich wie Niarchos und Onassis stieg er durch den frühzeitigen und stetigen Bau von Supertanker in die Spitzenliga der Reeder auf.   Auf dem Höhepunkt besaß er 60 Schiffe, die er dann zu großen Teilen rechtzeitig  vor großen Reedereikrise der 1980er Jahren  verkaufte. Die Gewinne investierte er in großem Stil in Immobilien und ins Tourismusgeschäft. 1994 wurde das Vermögen von Lemos, der in der Schweiz lebte,  von Forbes auf 2,5 Mrd $ geschätzt.  Sein Sohn  Michael C. Lemos  verwaltet das Erbe von London aus.

Latsis

Zum reichsten Clan der heutigen Zeit stieg jedoch die Latsis-Familie auf. Den Grundstein dafür legte John/ Yannis Latsis (1908-2003), der vor dem 2. Weltkrieg ein erstes Vermögen mit dem Transport von Mekkapilgern aus dem östlichen Mittelmeerraum verdiente.  Seine guten Kontakte zur arabischen Welt behielt er bis heute und mit dem Transport von arabischem Öl verdiente er dann ein noch viel größeres Vermögen.  In den 80er Jahre kontrollierte Latsis, der während der Militärdiktatur von 1967-74 zu den größten Unterstützern des Regimes  zählte und einen fürstlichen Lebensstil pflegte, eine der  drei größten Reederei-Gruppen. Erst Ende der 1990er Jahre wurden dann viele Schiffe abgestoßen und die Flotte in starkem Maße reduziert. Mit seinen Gewinnen baute er u.a.  die größte griechische Ölraffinerie und eine weitere in Saudi-Arabien, deren Anteile er 1996 für 1 Mrd $ an Saudi-Arabien verkaufte. Der Clan, dessen Hauptquartier sich in Genf befindet , lebt überwiegend in der Schweiz und Großbritannien.

Seine Erbe Spiros Latsis baute sich mit den Gewinnen die größte griechische Bankengruppe EFG auf. Gestützt wurde die Bank durch große Einlagen aus arabischen Ländern. 2008 wurde das Vermögen des Clans von Forbes auf 11 Mrd $ geschätzt. Durch die Wirtschaftkrise wurde auch seine Bankengruppe in Mitleidenschaft gezogen, so dass Forbes das Vermögen 2013 nur noch auf 3,3 Mrd $schätzte. In Griechenland gilt der Clan als ein Symbol für Steuerflüchtlinge.

Latsis-Palast Bridgewater House in London (am Buckingham Palace)

latsis London

Economou

Georgios / George Economou ist ein Selfmade-Milliardär, der erst 1986 sein erstes Schiff erwarb und sich im Reedereigeschäft auf Schüttgüter konzentrierte. Durch die starke Nachfrage Chinas nach Rohstoffen aller Art stieg Economou auf. Durch Börsengänge und Anleihen finanzierte der den Aufstieg seiner  DryShips-Holding.

Angelicoussis  

Anangel Angelicoussis  kontrolliert heute die größte aktive Reedereigruppe mit 96 Schiffen (American Shipholdings Limited, Maran Tankers Management, Alpha Tankers & Freighters). Sein Vermögen wird auf 2,4 Mrd $ geschätzt.

Alafouzos

Der Reeder Alafouzos ist ein besonderer Fall von Reedereí, Steuerhinterziehung und Medienmacht. Seine Reederei Kathimerini SA transortiert Öl für westliche Ölkonzerne und seinen Medienkonzern ( Skai TV und Radio sowie die Zeitung Kathimerini) nutzt er  auch für eigene Interessen. Ende der 1990er Jahre erhielt er eine mehrjährige Bewährungsstrafe wegen Steuerhinterziehung.  Und erstaunlich:  sein persönliches Einkommen lag  2012  bei 26.160,40 Euro, unbeanstandet vom Finanzamt.

Weitere führende Reeder

  • Anastasiou:  Multi Trading Shipmanagement
  • Callimanopoulos
  • Carras: J. C. Carras group J. M. Carras Group – Porto Carras Holiday Resort); verschwägert mit Livanos
  • Constantakopoulos:  Costamare Shipping (containerschiffe), Luxushotels
  • Coumantaros: Atlantic Bulk Carriers; verchwägert mit Niarchos
  • Coustas:  DANAOS Reederei (Containership charter ) FORBES März 2008: 1,2 Mrd $ Vermögen
  • Diamantidis: Marmaras Navigation, Delta Tankers
  • Dracopoulos: Empros Lines
  • Dragis: Goldenport shipping, Atalanta Golden Yachts.
  • Fragos: Good Faith Shipping,  Singular Logistics, Vivartia (Lebensmittel)  – Tochter: Angeliki Frangou: Navios Maritime Holdings
  • Georgiopoulos
  • Hatzipateras:  Archipelagos Shipping, John C. Hatzipateras & Sons in London
  • Kallakis: Reeder, Immobilienentwickler in London
  • Kollakis: Kappa Maritime, Majestic Cruises
  • Kyriakou: Athenian Tankers Management ,  Athenian Capital Holdings ; Antenna TV, 2 Milliarden $ Vermögen.
  • Laskaridis: LASKARIDIS SHIPPING, Lampsa Hellenic Hotels;  % Aegean Airlines
  • Lykiardopoulos : Neda Maritime Agency, Lykiardopulos and Co,
  • Marinakis: Curzon Maritime in London, Capital Maritime. US$ 650 million  Vermögen
  • Martinos:  Eastern Mediterranean Maritime , Tehnamaris Ships, Minerva Marine
  • Nomikos: Nomikos Transworld, Maritime Agencies
  • Panayotides:  TORM , Excel Maritime Carriers, FORBES März 2008: 1,3 Mrd $ Vermögen
  • Papachristidis: Papachristidis group
  • Pateras
  • Peraticos: Pegasus Ocean Services, Polemis Seacrest Shipping
  • Prokopiou:  Dynacom Tankers Management, Centrofin, Milliardär
  • Restis: Enterprises Shipping & Trading , Hellenic Seaways, – Anteile der Lambrakis Press SA
  • Tsakos: Tsakos Shipping & Trading, Tsakos Energy Navigation
  • Vafias: Vafias Group, Stealthgas
  • Veniamis

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